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Die Kampagne Libertad! entstand
als ein Ergebnis der Aktivitäten gegen den Weltwirtschaftsgipfel
(G7) 1992 in München. Dort hatte auf dem Gegenkongress
ein Forum "Demokratie und Menschenrechte in der
neuen Weltordnung" mit internationaler Beteiligung
stattgefunden. In einer Abschlußresolution der
internationalen Gäste wurde ein internationaler
Kampftag für die Freiheit der politischen Gefangenen
und die internationale Zusammenarbeit verabredet.
Libertad!
wurde gründet, um diese Vorhaben in Deutschland
in Angriff zu nehmen. Seit 1993 entfalteten wir dazu
mit Aufrufen, Flugblättern, Veranstaltungen etc
eine öffentliche Aktivität. Libertad! initiierte
den Aktionstag 18. März in Deutschland und mit
Internationalistas 1996 in Chiapas einen internationalen
Kampftag 10. Dezember. Ostern 1999 fand in Berlin die
Internationale Arbeitskonferenz "Befriedung oder
Befreiung? - Perspektiven internationaler Solidarität"
mit großer Beteiligung statt.
In verschiedensten Kampagnen und Initiativen versucht
Libertad! die Sache der politischen Gefangenen aufzugreifen
und zu unterstützen. Dabei setzt sich Libertad!
unabhängig von der jeweiligen Fraktionierung und
der angewandten Kampfmethoden und -mittel für die
Freiheit der politischen Gefangenen ein. Wir wissen:
der Begriff "politische Gefangene" ist auch
ein Begriff, der zu erst die Behandlung durch den Staat
definiert, also noch nichts über die jeweiligen
Absichten und Ziele aussagt. Libertad! versteht sich
als Teil einer internationalistischen emanzipatorischen
Bewegung für die Abschaffung der Klassenherrschaft.
Deswegen geht es uns um die Gefangenen, deren Ziele
damit übereinstimmen.
Der Förderverein Libertad! für internationale
Kommunikation und Solidarität wurde gegründet,
um u.a. diese Vorhaben zu unterstützen, und verfolgt
damit die gleichen Ziele wie die Initiative Libertad!.
Darüber hinaus unterstützt der Förderverein
Libertad! die Durchführung von Veranstaltungen,
Publikationenen u.a. Formen der Öffentlichkeitsarbeit
gegen Todesstrafe, Folter und Mißhandlungen in
den Gefängnissen. In Eine Mailbox und ein Archiv
ist im Aufbau; ein internationaler Fond zur Unterstützung
der Solidaritätsarbeit ist geplant.
Wenn du uns unterstützen willst - z.B. durch Spenden
oder eine Fördermitgliedschaft - gibt es hier ein
Formular.
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zuletzt geändert am
Tuesday, den 28.12.2004 - 18:23
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