Sessiz Ölüm
Zwischen Ende Oktober und Anfang Dezember 2000
machte ich in sechs Ländern Filmaufnahmen
mit etwa Menschen, die längere Zeit in
Isolationshaft waren. Acht Monate vorher begann
in der Türkei die Diskussion über
die sog. „F-Typ“-Gefängnisse. Damals erweckten
einige Äußerungen des Justizministers
meine Aufmerksamkeit. „Wir wollen die europäischen
Standards in die türkischen Gefängnisse
einführen, damit unsere Gefängnisse
wie die europäischen sein werden“, hieß
es. Um diese europäischen Standards zu
verstehen, entschloss ich mich, einen Dokumentarfilm
zu drehen. Denn in unserem Land glaubt man,
dass alles, was aus Europa kommt, vorteilhaft
ist. Die Recherchen für den Film begann
ich in Deutschland. Später kamen dann Spanien,
Italien und die USA hinzu.
Hüseyin Karabey
April 2002:
Der Film "Sessiz Ölüm"
kann jetzt aufgeführt werden. Libertad!
bietet den Film auf DVD zum Ausleihen und Aufführen
an.
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Deutsche Erstaufführung des Films
"Sessiz Ölüm" am 09. Dezember
2001 in Berlin
Kino NEUES OFF, Hermannstr. 20 (Berlin-Neukölln)
Beginn: 16 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs
Hüseyin KARABEY & Mitwirkenden,
siehe Ankündigung
Kampagne 500 x 100 DM-Solidaritätseintrittskarten
zur Unterstützung des Films "Der
stille Tod" von Hüseyin Karabey
"Sessiz Ölüm" ("Der
Stille Tod") ist nach dem mit mehreren
internationalen Filmpreisen ausgezeichneten
Kurzfilm "Boran" (1999), der das
Thema der in Polizeihaft "Verschwundenen"
zum Thema hatte, das neueste Werk des Regisseurs
Hüseyin Karabey. "Sessiz Ölüm"
wurde im April 2001 auf dem Istanbuler Filmfestival
in einer 98-minütigen digitalen Videofassung
welturaufgeführt und rief ein großes
Publikumsinteresse hervor. Die Produktionskosten
für eine kinotaugliche 35mm-Filmrolle
betragen ca. 50.000 DM. Nur eine solche Fassung
ermöglicht den Kinoverleih in der Türkei
und in Europa sowie die Teilnahme an internationalen
Filmfestivals. Mit dem Aufruf, Solidaritätseintrittskarten
zu zeichnen, wollen wir helfen.
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"Neuer Film
von HÜSEYIN KARABEY, YENI GÜNDEN
17.3.2001,
Besprechung
"Drahtzieher im Mittelpunkt",
taz 17.05.01,
Besprechung