Freitag , den 10.02.2012 - 23:56 - online: [an error occurred while processing this directive]
 
 
    English
    Shop & Vertrieb
Impressum
Kontakt
CopyLeft
Suche auf der Homepage
 
Libertad!-Logo  
START  | Aktuell  | Projekte & Kampagnen  | internationale Solidarität  |  |  |  |
 
   
Freiheit für alle politischen Gefangenen weltweit!
   
   
[ Libertad! - Spezial ]
 
{Hüseyin Karabey }
 
   
Der Filmemacher Hüseyin Karabey

 



Die Initiative Libertad! veranstaltete im Herbst 2000 im Rahmen ihrer Kampagne "Kein Stammheim am Bosporus" gegen die Einführung der Isolations- und Einzelhaft in der Türkei eine deutschlandweite Rundreise mit Hüseyin Karabey und dessen Film "Boran". Daraus entwickelte sich eine intensive Zusammenarbeit, aus der heraus der Film "Sessiz Ölüm" entstand.

Diese Seite stellt Texte und Berichte zur Arbeit von Hüseyin Karabey zur Verfügung.

Sie sind unsere Freunde! Sie sind im Todesfasten! Hüseyin Karabey nach dem Sturm auf die Gefängnisse, Erklärung

Per Film gegen Isolationszellen kämpfen?jW sprach mit dem türkischen Filmregisseur Hüseyin Karabey(07.11.2000) Interview

"Wenn die Menschen Tauben wären, so wären die Verschwundenen 'Boran'", Der kurdische Regisseur Hüseyin Karabey im Interview


Boran

Eines der bewegensten Ereignisse in der Türkei bleibt der Protest der sog. „Samstagsmütter“, der Angehörigen der Verschwundenen, die sich Samstag für Samstag in einer der belebtesten Fußgängerzonen Istanbuls zusammenfanden und Aufklärung über den Verbleib ihrer Töchter, Söhne, und Geschwister forderten. 170 Wochen dauerte bis zum vollständigen Verbot ihr Protest und unzählige Male wurden sie dabei in aller Öffentlichkeit von Polizisten geschlagen, verhaftet und mit Anklagen überzogen.

„Boran“ ist die Geschichte von vier „Verschwundenen“. Drei von ihnen sind politische Menschen, deren Tod zwar feststeht, ihre Leichname aber können nicht gefunden werden. Und es ist die Geschichte von drei Müttern, die nach den Spuren ihrer verschwundenen Kinder suchen.

weitere Infos zum Film "Boran"


Sessiz Ölüm

 
 
Zwischen Ende Oktober und Anfang Dezember 2000 machte ich in sechs Ländern Filmaufnahmen mit etwa Menschen, die längere Zeit in Isolationshaft waren. Acht Monate vorher begann in der Türkei die Diskussion über die sog. „F-Typ“-Gefängnisse. Damals erweckten einige Äußerungen des Justizministers meine Aufmerksamkeit. „Wir wollen die europäischen Standards in die türkischen Gefängnisse einführen, damit unsere Gefängnisse wie die europäischen sein werden“, hieß es. Um diese europäischen Standards zu verstehen, entschloss ich mich, einen Dokumentarfilm zu drehen. Denn in unserem Land glaubt man, dass alles, was aus Europa kommt, vorteilhaft ist. Die Recherchen für den Film begann ich in Deutschland. Später kamen dann Spanien, Italien und die USA hinzu.
Hüseyin Karabey

April 2002: Der Film "Sessiz Ölüm" kann jetzt aufgeführt werden. Libertad! bietet den Film auf DVD zum Ausleihen und Aufführen an. weiter

Deutsche Erstaufführung des Films "Sessiz Ölüm" am 09. Dezember 2001 in Berlin
Kino NEUES OFF, Hermannstr. 20 (Berlin-Neukölln) Beginn: 16 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs Hüseyin KARABEY & Mitwirkenden, siehe Ankündigung

Kampagne 500 x 100 DM-Solidaritätseintrittskarten zur Unterstützung des Films "Der stille Tod" von Hüseyin Karabey
"Sessiz Ölüm" ("Der Stille Tod") ist nach dem mit mehreren internationalen Filmpreisen ausgezeichneten Kurzfilm "Boran" (1999), der das Thema der in Polizeihaft "Verschwundenen" zum Thema hatte, das neueste Werk des Regisseurs Hüseyin Karabey. "Sessiz Ölüm" wurde im April 2001 auf dem Istanbuler Filmfestival in einer 98-minütigen digitalen Videofassung welturaufgeführt und rief ein großes Publikumsinteresse hervor. Die Produktionskosten für eine kinotaugliche 35mm-Filmrolle betragen ca. 50.000 DM. Nur eine solche Fassung ermöglicht den Kinoverleih in der Türkei und in Europa sowie die Teilnahme an internationalen Filmfestivals. Mit dem Aufruf, Solidaritätseintrittskarten zu zeichnen, wollen wir helfen. weiter

"Neuer Film von HÜSEYIN KARABEY, YENI GÜNDEN 17.3.2001, Besprechung

"Drahtzieher im Mittelpunkt", taz 17.05.01, Besprechung


[ document info ]
CopyLeft © Libertad!

[HOCH]Artikel empfehlendrucken verfassen
Interessiert an mehr Infos von u. über Libertad! - Abonniere den elektronischen So oder So-Infodienst
 
Siehe auch:
  Veranstaltungskalender
Spezial
Projekte & Kampagnen

Reden & Texte

Service

WebNews-Ticker