| Die Waffe Mensch - Holger
Meins und die RAF
Vor 30 Jahren, am 09. November 1974 starb Holger
Meins während und an der Zwangsernährung.
Sein Hungerstreik sollte gebrochen werden wie
sein Wille für eine befreite Gesellschaft
zu kämpfen.
Geboren und aufgewachsen in Hamburg, studierte
Holger Meins an der Deutschen Film- und Fernsehakademie
Berlin, produzierte mehrere Filme und nahm an
den Aktivitäten der Studentenbewegung teil.
Mit anderen beteiligte er sich am Aufbau einer
Stadtguerilla in Deutschland, im Herbst 1970
ging er in die Illegalität und schloss
sich der Rote Armee Fraktion (RAF) an. 1972
wurde er verhaftet.
Seit dem 13. September 1974 trat er in den
dritten kollektiven Hungerstreik gegen Isolationshaft.
Ab 30. September 1974 wurde er zwangsweise künstlich
ernährt, wodurch er am 9. November 1974
um 17.05 Uhr in der JVA Wittlich starb.
Aus Anlass des 30. Todestages veröffentlicht
Libertad! auf dieser Seite Dokumente, Fotos
u.a. Materialien. Außerdem die Ausstellung
"Die Waffe Mensch", die Libertad!
erstmalig 1999 in der Berliner Volksbühne
zeigte wurde. Sie wurde neu aufgelegt und erweitert.
Wir stellen die Ausstellung Interessierten gerne
zur Verfügung.
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