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(Seite 3)

Die IUK Stellt sich vor

Der Untersuchungskommission gehören drei ständige Mitglieder an.

Angelika Lex, Rechtsanwältin
Die Mutter von Andrea Wolf, Lilo Wolf, hat sie mandatiert, alle juristischen Schritte zur Aufklärung der Todesumstände ihrer Tochter zu ergreifen. Durch ihren Beruf als Rechtsanwältin ist sie seit fast zehn Jahren mit der juristischen Aufarbeitung der Verfolgung von Kurdinnen und Kurden in der Türkei und der BRD beschäftigt. Sie war Verteidigerin im Prozess gegen die Besetzer des türkischen Konsulats 1994 und gegen die BesetzerInnen des Kurdischen Elternvereins in München 1995 sowie in einem § 129a-Verfahren gegen einen kurdischen Politiker. Daneben ist sie in Asylverfahren für kurdische Flüchtlinge tätig.

Inga Rogg, Ethnologin und freie Journalistin
Seit über zehn Jahren befasst sie sich mit den Entwicklungen und Konflikten in den kurdischen Regionen. Sie hat zahlreiche Reisen nach Kurdistan unternommen und war mehrere Jahre in Irakisch-Kurdistan tätig. Neben Beiträgen in Fachpublikationen zur Geschichte und Kultur des Nahen Ostens hat sie zahlreiche Artikel zu den Folgen von Krieg und Vertreibung veröffentlicht. Sie schreibt regelmäßig für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften.

Oskar Schmid, EDV-Berater
Er war mehrere Jahre Referent für Menschenrechte beim Ökumenischen Büro für Frieden und Gerechtigkeit in München. Zudem war er Mitglied der Untersuchungskommissionen zur Aufklärung der Ermordung von Jürg Weiss durch das salvadorianische Militär 1988 und der 200-köpfigen internationale Untersuchungskommission, die im Februar 1998 in Mexiko das Massaker von Acteál untersuchte.
Die ständigen Mitglieder der IUK arbeiten mit der Rechtsanwältin Eren Keskin in der Türkei zusammen und suchen je nach Anforderung die fachliche Unterstützung von Menschenrechtsorganisationen, VölkerrechtlerInnen und JuristInnen, ÄrztInnen und PolitikerInnen. Zwischenergebnisse werden in Zuammenarbeit mit diesen UnterstützerInnen der IUK bei Pressekonferenzen und in den Rundbriefen der IUK veröffentlicht.


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