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Pressekonferenz der Internationalen Untersuchungskommission am 25./29.Sept. 2000 in Istanbul und München Internationale
Unabhängige Untersuchungskommission zur Aufklärung der Todesumstände
von Andrea Wolf und weiterer Kämpferlnnen in Kurdistan sowie zur
Untersuchung von Kriegsverbrechen und der Behandlung von Kriegsgefangenen
durch das türkische Militär Anzeige
gegen die türkischen Sicherheitskräfte wegen Mordes und Verbrechen
gegen die Europäische Menschenrechtskonvention in Istanbul eingereicht: Die Internationale
Untersuchungskommission "Andrea Wolf" lädt ein zur Pressekonferenz Hintergrund: Anzeige
gegen türkische Sicherheitskräfte - Auf der Pressekonferenz berichten Mitglieder der Internationalen Unabhängigen Untersuchungskommission (IUK) von ihrer Reise in die Türkei, von den Repressalien gegen die Rechtsanwältin Eren Keskin in Istanbul und stellen die Anzeige gegen die türkischen Sicherheitskräfte vor: Angelika
Lex, Rechtsanwältin "Aus dem Bericht
der Augenzeugin ergibt sich, dass Andrea Wolf von den türkischen
Soldaten als unbewaffnete Gefangene in einer kriegerischen Auseinandersetzung
getötet worden ist. Diese Aussage ist geeignet, den Beweis dafür
zuführen, dass durch die Tötung von Andrea Wolf auch ein Verstoß
gegen das Völkerrecht und die Genfer Konventionen begangen wurde,
und dass hier eine extralegale Hinrichtung durch das türkische Militär
stattgefunden hat. Auch die deutschen Behörden, deren Tätigkeit
sich bislang auf Abwarten und die Weitergabe der türkischen Dementis
beschränkte, müssen diese Aussage nun zur Kenntnis nehmen und
tätig werden. " (Ra'in Angelika Lex). -> Strafanzeige der Rechtsanwältin Eren Keskin -> Presseberichte: FR 26.09.00 - Web.de 26.09.00 - FR 30.09.00 - AZ 30.09.00 - JW 12.10.00 |
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