18.
März 2006 - Aufruf
Am
18. März ist der Tag der politischen Gefangenen. Wir wollen an diesem
Tag bundesweit durch verschiedene Veranstaltungen, Kundgebungen, Demos
und Knastspaziergänge auf die stetig ausgeweiteten Methoden der staatlichen
Repression im allgemeinen und die Situation der politischen Gefangenen
im speziellen aufmerksam machen, Solidarität ausdrücken und
die Initiative ergreifen.
Dieser Aufruf zum
18. März 2006 ist die gemeinsame Initiative der Gruppen: Antifaschistische
Linke International >A.L.I.< Göttingen, Autonome Antifa Lüdenscheid
(AAL), Gruppe Internationale Solidarität (GIS) Magdeburg, Radikale
Linke Nbg., Bundesweite Kampagne Libertad!, Revolutionäre Aktion
Stuttgart (RAS), Rote Aktion Kornstraße (RAK) Hannover, Organisierte
Autonomie Nbg.
"What
is the State? The State is this organized bureaucracy. It is the police
department. It is the Army, the Navy. It is the prison system, the courts,
and what have you. This is the State - it is a repressive organization."
Dead Prez (american hiphop crew)
Repression
ist weltweit alltäglich. Sie ist alltäglich, weil sich täglich
Menschen wehren, weil Menschen weltweit mit miserablen Lebensbedingungen
des kapitalistischen Systems klar kommen müssen. In einem System,
in dem es nie um die Bedürfnisse des Menschen ging oder geht, finden
Menschen weltweit alternative Konzepte zur eigenen Lebenssicherung. Da
wird geklaut, gehehlt, schwarz gefahren, sich eingeschleust, besetzt,
krank gemacht, sich illegal Aufenthalt genehmigt, gedealt, getrickst,
... Individualisiert kämpfen sich Menschen täglich durch eine
kapitalistische Realität.
Dadurch sind viele Menschen weltweit von unterschiedlichster Repression
betroffen: Da wird verurteilt, bestraft, entführt, überwacht,
ausgewiesen, bekriegt, eingesperrt, vergewaltigt, sicherheitsverwahrt,
gezwangsmaßnahmt, abgeschoben, gefoltert, getötet, ... Gleichzeitig
wird aufgrund dieser Realität weltweit politisch gekämpft. Nicht
mehr vereinzelt, sondern kollektiv in konkreten Tageskämpfen gefordert,
erstritten, gekämpft, sabotiert und Widerstand geleistet. Letztendlich
soll gemeinsam eine Perspektive einer befreiten Gesellschaft entwickelt
werden.
Wir kämpfen gegen die Privatisierung von Trinkwasser, die Vertreibung
aus den Konsumzonen, faschistische Aktivitäten, Homophobie, Krieg,
Überwachung, Zwangsprostitution und gegen die Logik der Profitmaximierung.
Wir stehen auf für eine wirkliche Gleichberechtigung von Mann und
Frau, soziale Rechte und Gerechtigkeit, Bewegungs- und Meinungsfreiheit,
offene Grenzen, letztendlich für die Überwindung der kapitalistischen
Ausbeutungsverhältnisse. Widerstand ist weltweit alltäglich.
Er ist alltäglich, weil täglich (in vielen Teilen der Erde eine
absolute) Notwendigkeit dafür besteht.
Die Abschiebepraxis
und die damit einhergehende Abschottungspolitik der Europäischen
Union sind Ausdruck repressiver Maßnahme gegen Menschen, die aus
politischen oder ökonomischen Gründen fliehen müssen. Die
organisierten Stürme über die doppelreihigen meterhohen Stacheldrahtzäune
der spanischen Enklaven Ceuta und Melilla in Marokko verdeutlichen einmal
mehr die durch den Norden verursachte Lebensrealität der Menschen
im Süden. Durch rigorose Abschiebungen, weitere Verschärfungen
in der Asylgesetzgebung und dem Bau von Auffanglagern noch weit vor den
EU-Außengrenzen werden Menschen des Südens vom Wohlstand ausgeschlossen
und ihre Bewegungsfreiheit eingeschränkt.
Ausgelöst werden Flüchlingsbewegungen oft durch Krieg. Krieg
der nach dem 11. September 2001 in einer allgemeinen Terrorhysterie zur
Normalität geworden ist und wahlweise unter dem Deckmäntelchen
des humanitären Einsatzes, der Menschenrechte oder auch als Antiterrorismus-Feldzug
geführt wird. Krieg ist das letzte repressive Mittel der Herrschenden
um vor allem wirtschaftliche Interessen durchzusetzen.
Gleichzeitig zu einem offenen Krieg nach Außen, findet ein versteckterer
Krieg nach Innen statt. Durch Gesetzesverschärfung a la EU-Haftbefehl
oder die Einführung des §129b, die Unterstützung einer
ausländischen terroristischen Vereinigung, kann die Kriminalisierung
bis hin zu den sozialen Bewegungen runtergebrochen werden.
Während die Repression international zusammenarbeitet, gilt es auch
den Widerstand gegen das kapitalistische System solidarisch mit den lokalen
Kämpfen weltweit zu führen, und diese miteinander zu verknüpfen.
Überall dort wo Menschen unzufrieden sind, wird es Widerstand geben.
Durch die Verschärfung der Widersprüche in den Metropolen, wird
auch die soziale Unzufriedenheit steigen. Wie auch immer sich diese Unzufriedenheit
äußern wird, die Herrschenden werden darauf vorbereitet sein
und mit Gewalt zuschlagen. Überall dort, wo sich Widerstand organisiert.
So
können wir mit vermehrten Angriffen auf organisierte Strukturen und
alternative Wohn- und Kulturprojekte zur Weltmeisterschaft 2006 und dem
G8 Gipfel 2007 in Heiligendamm rechnen. Auch werden alle Menschen zunehmender
überwacht, registriert und massiv in ihre Bewegungsfreiheit eingeschränkt.
Es bleibt zu bemerken, dass Repression aktuell in einer Phase der Schwäche
der Linken einen präventiven Charakter hat. Da wird ausprobiert,
welche repressiven Maßnahmen ergriffen werden können, ohne
dass sich irgendwer groß aufregt.
Die Linke in der BRD sieht sich aktuell zahlreichen staatlichen Angriffen
gegenüber. Während sich Rechtsextremismus in der Gesellschaft
immer mehr ausbreiten kann, wird konsequenter, engagierter und kreativer
Antifaschismus verfolgt und kriminalisiert.
So zum Beispiel in Baden Württemberg oder München, wo es nach
legitimen Auseinandersetzungen mit Neonazis zu massenweise Hausdurchsuchungen
und Anklagen gegen Linke kommt. Dabei wird vor allem die Datensammelwut
des Staatsschutzes befriedigt. In Berlin wird eine Party gestürmt,
die dazu aufruft Nazipropaganda zu entsorgen. Zahllose Identitätsfeststellungen
und Hausdurchsuchungen sind die Folge. Ohne Beweislage saß in Potsdam
seit August 2005 die Antifaschistin Julia in Untersuchungshaft: Mit dem
abstrusen Vorwurf des versuchten Mordes an einem Neonazis, der aus einer
Auseinandersetzung mit Prellungen und einer Platzwunde davonkommt. Inzwischen
ist sie gegen Kaution draußen.
Auch das immer noch
andauernde Verfahren wegen angeblicher Bildung einer terroristischen
Vereinigung gegen die linke Szene in Magdeburg stellt eine Verschärfung
der Repression dar. Zunächst räumte die Eröffnung eines
Ermittlungsverfahrens nach Paragraph 129a dem ermittelnden BKA unendliche
Methoden der Durchleuchtung der linken Strukturen in Magdeburg ein. Im
ersten Prozess kann das Konstrukt nach §129a nicht aufrecht gehalten
werden, weil die dafür notwendige dritte Person von den Vorwürfen
freigesprochen wird. Im aktuellen Revisionsprozess gegen den Beschuldigten
Daniel ziehen Gericht und Staatsanwaltschaft noch einmal andere Seiten
auf. So lädt das Gericht ehemals Beschuldigte als Zeugen. Kollektiv
wird die Aussage verweigert, dafür sitzen Marco und Carsten, durch
die künstlich in die Länge gezogene Beweisaufnahme jeweils fast,
bzw. die Maximalzeit von 6 Monaten in Beugehaft.
Auch wird Daniel, obwohl kein drittes Mitglied ermittelt wurde, nach Paragraph
129a verurteilt. Allein durch die Behauptung der Bundesanwaltschaft, zum
Zeitpunkt der Anklageschriftverfassung seien Daniel und andere AktivistInnen
des AZs (Autonomer Zusammenschluss) immer noch in einer terroristischen
Vereinigung aktiv gewesen, wird dies möglich.
Der Paragraph 129 wird vor allem zur Durchleuchtung und Datensammlung
verwendet Aktuell wird er auch gegen AktivistInnen in Hamburg angewandt,
die sich gegen ein Hotel im Hamburger Wasserturm, angeblich militant engagierten.
In den seltensten Fällen eines §129-Verfahrens kommt es dabei
zu einer Verurteilung.
Auch neue Formen des (sozialen) Widerstandes werden konsequent angegriffen.
So zum Beispiel die Überflüssigen, die durch kreative Form die
aktuellen Angriffe auf die sozialen Sicherungen der Menschen öffentlich
machen oder auch die effektive Online-Demonstration 2001, bei der 13.000
Menschen in einer virtuellen Blockade das Infoportal der Lufthansa wegen
ihrer deportation class lahm legten.
Was
wir alle in unserer alltäglichen Praxis machen können, ist sich
konsequent vor Repression des Staates zu schützen: Wir labern nicht
am Telefon, wir verschlüsseln unseren Email Verkehr, wir verweigern
die Aussage und jede Zusammenarbeit mit den Repressionsorganen des Staates,
wir schützen unsere Strukturen und zeigen uns solidarisch mit Opfern
von Repression, wir versuchen uns bei allen Aktionsformen angemessen zu
schützen. Wir lassen uns Repression nicht gefallen: Wir kennen unsere
Rechte, wir dokumentieren und veröffentlichen Bullenübergriffe
und Repressionsmethoden, wir begreifen unsere Antirepressionsarbeit als
ein weiteres Feld linker Politik, über das Bewusstsein geschaffen
werden kann. Während sich die Repression auf verschiedenen Ebenen
verschärft, tun sich auch neue Lücken auf, Widerstand zu leisten.
Diese gilt es zu finden und zu besetzen, um linke Politik erfolgreich
zu machen.
"...the police
become necessary in human society [...] where it is split between those
who have and those who ain't got." Dead Prez
Repression hat weltweit
die Funktion der Herrschaftssicherung. Sie soll abschrecken, einschüchtern,
vereinzeln, verunsichern, beugen, brechen, ... Ausgeübt wird diese
Repression vom Staat. Der Staat der mit seinen PolizistInnen, FallmanagerInnen,
Sicherheitsdiensten, SoldatInnen, vor allem das kapitalistische Prinzip
der Profitmaximierung schützen soll. Auch werden die momentanen Eigentumsverhältnisse,
also dass wenige immer mehr und viele immer weniger zum leben haben, abgesichert.
Das System ist auf Repression gebaut. Deswegen ist es nur logisch, dass
Widerstand, der auf Systemüberwindung abzielt, mit Gewalt beantwortet
wird. Es liegt an uns das Gewaltmonopol des Staates jeden Tag in Frage
zu stellen, um dadurch die Perspektive einer befreiten Gesellschaft, die
sich an den Bedürfnissen aller Menschen orientiert, voran zu schieben.
Hoch die internationale
Solidarität!
Freiheit für alle politischen Gefangenen weltweit!
Für die soziale revolution!
Für eine befreite Gesellschaft!
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Freitag, 3. März,
20 Uhr, Berlin
Fischladen (Rigaer Straße)
Infoveranstaltung mit den Soligruppen aus Potsdam, Berlin, Magdeburg
und Frankfurt (Oder)
Sonntag, 5. März,
19 Uhr, Potsdam
Olga (Charlottenstraße)
Infoveranstaltung mit den Soligruppen Berlin und Potsdam, vom Café
Shock organisiert.
Sonntag, 5. März, 19 Uhr, Leverkusen
Info- und Mobilisierungsveranstaltung zur Demo am 18.3. in Potsdam
BrennBar im Kulturausbesserungswerk | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen
Sonntag, 12. März,
Berlin:
Lunte, Weisestr. 53, U-Bhf. Boddinstr., 20 Uhr
Wir lassen uns nicht unterkriegen!
Veranstaltung zur Repression gegen Antifas in Berlin, Solitresen
für einem Genossen, der auf der Silvio Meier Demo (19.11.2005) von
den Bullen brutal misshandelt wurde und nun mit einem Verfahren rechnen
muss.
Mit Film: Crying Freedom
VeranstalterInnen: Autonome Neuköllner Antifa
Montag, 13.03.2006,
Berlin:
Lesung im Rahmen Libertad! (at) globale06- das globalisierungskritische
Filmfestival : Dorothea Dieckmann liest aus ihrem Roman: Guantánamo
ACUD KINO | Veteranenstraße 21 | 10119 Berlin-Mitte, 19:30
Montag, 13.03.2006,
Berlin:
Film im Rahmen Libertad! (at) globale06- das globalisierungskritische
Filmfestival :
*Gefängnisbilder*, Regie: Harun Farocki, D 2000, Doku, 60 Min., OF
ACUD KINO | Veteranenstraße 21 | 10119 Berlin-Mitte, 22:00
Dienstag, 14. März,
Hamburg:
in der Hafenvokü, Hafenstraße 116 auf St. Pauli, 20 Uhr
"Staatliche Repression - Verschärfung oder Standard?"
Podiumsveranstaltung mit ReferentInen u.a. von: Bundesvorstand
Rote Hilfe e.V., Soligruppe Christian S., Soligruppe Magdeburg
VeranstalterInnen: Rote Hilfe e.V. OG Hamburg + Dienstags-VoKü
Infos: www.rote-hilfe.de/hamburg
Dienstag, 14.03.2006,
Berlin:
Veranstaltung im Rahmen Libertad! (at) globale06- das globalisierungskritische
Filmfestival :
*Schmutziger Krieg gegen Terror?*, Diskussion mit Wolfgang Kaleck, Vorsitzender
des Republikanischen Anwältinnen- und Anwältevereins und Andreas
Förster, Politikredakteur und Geheimdienstexperte der Berliner Zeitung
ACUD KINO | Veteranenstraße 21 | 10119 Berlin-Mitte, 19:30
Dienstag, 14.03.2006,
Berlin:
Film im Rahmen Libertad! (at) globale06- das globalisierungskritische
Filmfestival :
*This is Camp X-ray*, Regie: Damien Mahoney, GB 2004, Doku, 70 Min., Englisch,
zu Gast: Damien Mahoney, Regisseur
ACUD KINO | Veteranenstraße 21 | 10119 Berlin-Mitte, 22:00
Donnerstag, 16.
März, Grünau:
Infoveranstaltung: Die Geschichte des Abschiebeknastes Grünau
Der Abschiebeknast Grünau ist fester Bestandteil der deutschen Abschiebemachinerie.
19:30 Uhr im Bürgerhaus Grünau, Regattastraße 141, Tram
68, Nähe S-Bhf Grünau
Die Infoveranstaltung ist Teil des antifaschistischen Veranstaltungskalenders
2005-06 "Let's push things forward!" im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick.
Freitag, 17. März,
Osnabrück:
Filmabend zum Tag der politischen Gefangenen
Am 17. März 20 Uhr im Café Mano Negra
Gezeigt wird der Film "Sacco und Vanzetti"
Veranstaltung der Roten Hilfe Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem
Café Mano Negra
Freitag, 17. März,
Berlin:
Mehringhof, SFE-Versammlungsraum, Gneisenaustr. 2a, 18 Uhr
Widerstand gegen Krieg, Ausbeutung, Besatzung und Repression - Freiheit
für alle politischen Gefangenen
Podiumsveranstaltung, Tag 1:
ReferentInnen: Thomas Immanuel Steinberg (SteinbergRecherche.com), Rüdiger
Göbel (stellvertr. Chefredakteur junge Welt, zu Geheimgefängnisse
und Folter), Said Dudin (palästinensischer Journalist, OneWorldMedia),
Luz Perly Cordoba (Kolumbien), Kurdistan-Delegation, Winfried Wolf (Publizist),
N.N. (Palästina)
VeranstalterInnen: Bündnis 18. März, Infos: www.18maerz06.tk
Samstag,
18. März,
- 10 Uhr, Berlin:
Mehringhof, SFE-Versammlungsraum, Gneisenaustr. 2a, 10 Uhr
Widerstand gegen Krieg, Besatzung, Ausbeutung und Repression - Freiheit
für alle politischen Gefangenen
Podiumsveranstaltung, Tag 2: Repression & politische Gefangene:
ReferentInnen: Alisan Sanli (Todesfastenveteran aus der Türkei),
N.N. (Ex-RAF), Rote Hilfe International (Schweiz), N.N. (baskischer Ex-Gefangener),
Gruppe Internationale Solidarität Magdeburg zu Repression in der
BRD, Irish Republican Prisoners Welfare Association (Irische Gefangenenhilfsorganisation,
32 CSM), Plataforma (gegen Festung Europa),
VeranstalterInnen: Bündnis 18. März, Infos: www.18maerzO6.tk
- 11 Uhr, Bonn
Kundgebung auf dem Münsterplatz anläßlich des Tages
der politischen Gefangenen
- 12 Uhr, Frankfurt/Main
Demonstration zum Internationalen Aktionstag "Drei Jahre Besetzung
des Irak", 12 Uhr Paulsplatz, 14 Uhr Abschlusskundgebung Hauptwache
- 14 Uhr, Potsdam
Hauptbahnhof Potsdam: Überregionale Demonstration "Don't
let the System get you down!"
Demoaufruf...
- 14.00h, Basel / Schweiz
Demo gegen die Ausschaffung des inhaftierten Genossen Erdogan E.
Claraplatz
- 15 Uhr, Stuttgart-Stammheim
Kundgebung vor der JVA
VeranstalterInnen: Anarchist Black Cross-rts
- 15 Uhr, München
Fahrraddemo ab Marienplatz direkt nach der "Kundgebung zum
3.Jahrestag des völkerrechtswidrigen Angriffs gegen den Irak",
die um 14:00
Uhr beginnt und sich auch gegen Folter, Besatzung und den drohenden Irankrieg
wendet. Hier wird es auch einen Redebeitrag zum bundesweiten "Aktionstag
für
die Freiheit der politischen Gefangenen und gegen staatliche Repression"
geben. (siehe Aufruf Aktionsbündnis
18.3.2006 München)
- 15 Uhr, Mehringdamm,
Berlin,
Demonstration "Widerstand gegen Krieg, Ausbeutung, Besatzung
und Repression - Freiheit für alle politischen Gefangenen",
Abschlusskundgebung mit Bühne: Heinrichplatz/Kreuzberg
VeranstalterInnen: Bündnis 18. März
- 19 Uhr, Leverkusen
Vortrag & Soli-Party zum Aktionstag
BrennBar im Kulturausbesserungswerk | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen
- 20 Uhr, Bochum
Soziales Zentrum Bochum (Rottstr.31/HH)
Weil sie die Freiheit so sehr lieben
Veranstaltung: In Spanien werden "besondere", d.h. auch
politische Gefangene in einer speziellen Kartei, der F.I.E.S. "FICHERO
DE INTERNOS DE ESPECIAL SEGUIMIENTO" (Kartei für Insassen mit
Sonderbehandlung) geführt. Erfahrungen mit dem FIES-Isolationsregime
haben auch die beiden spanischen Anarchisten Jose Fernandez Delgado und
Gabriel Pombo da Silva, die zusammen mit Bart de Geeter und Begona Pombo
am 28. Juni 2004 nach einem Schusswechsel mit der Polizei und Geiselnahme
in Aachen verhaftet wurden. Ende Sept. 2005 wurden die Urteile gesprochen:
14 Jahre für José, der seine Strafe seit Anfang dieses Jahres
in Bochum absitzt.
ReferentInnen: Mitglied der Solidaritätsgruppe
VeranstalterInnen: Rote Hilfe OG Bochum/Dortmund
- 22 Uhr, Berlin
vorwien, Skalitzer Straße 41, 10997 Berlin/Kreuzberg, 22 Uhr
Volksjury Exclusive: Kurzfilmwettbewerb gegen imperialistische Kriege
und für die Freiheit der politischen Gefangenen
Eintritt frei
VeranstalterInnen: Tayad Komitee, vorwien
Samstag, 18. März,
Frankfurt/Main
Demonstration zum kurdischen Newroz-Tag
mit zwei auftaktkundgebungsorten:
11.00 Uhr von der Bockenheimer Warte
11.30 Uhr von der Alten Oper
Samstag,
18. März, Paris
Kundgebung zum Tod von Joelle Aubran (AD) auf dem Friedhof Père-Lachaise
- um 13 h, am Pariser Friedhof Père-Lachaise : Treffen am Eingang
rue des Rondeaux (métro Gambetta, Linie 3)
- von 16 h bis 20 h im Théâtre "La Belle Etoile"
(La Plaine-Saint-Denis) :
Vorführung des Films, der mit Joëlle gemacht wurde und in dem
sie ihr revolutionäres Engagement nachzeichnet. Es folgen Beiträge
von Militanten.
(La Belle Etoile, 14 allée Saint-Just, La Plaine-Saint-Denis. Métro
Linie 12,
Porte de la Chapelle, dann Buslinie 153 ou 302, Haltestelle Eglise de
la Plaine oder 10 Minuten Fußweg durch die Avenue du Président-Wilson,
nach der Périphérique, dritte Straße rechts)
Montag, 20. März,
21 Uhr, Dresden:
AZ Conni, Rudolf-Leonhard-Straße 39
Veranstaltung zur aktuellen Repressionssituation in Frankfurt/Oder
mit ReferentInnen aus Frankfurt/Oder
VeranstalterInnen: Rote Hilfe OG Dresden
Montag, 20. März,
Hamburg:
im Internationalen Zentrum B5, Brigittenstr. 5 auf St. Pauli, 19.30 Uhr
Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Rainer Rupp "Der
Widerstand im Irak - Terrorismus oder Befreiungskampf?"
Veranstalter: Bündnis gegen imperialistische Aggression
Donnerstag, 23.
März, Hamburg:
im Stadtteilzentrum Kölibri/GWA, Hein-Köllisch-Platz 12 auf
St.
Pauli, 19.30 Uhr
Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Claudia Haydt: "Die
Militarisierung der deutschen Außenpolitik - Humanitäre Einsätze
oder Imperialistische Interessen?"
Veranstalter: Bündnis gegen imperialistische Aggression
Donnerstag, 23.
März, Hamburg:
im Internationalen Zentrum B5, Brigittenstr. 5 auf St. Pauli, 19.30 Uhr
"Tod in der Zelle - Warum starb Oury Jalloh?"
Ein Film von Marcel Kolvenbach und Pagonis Pagonakis
Veranstalter: Karawane für die Rechte der Flüchtlinge
Samstag, 25. März,
12 Uhr, Karlsruhe
Kronenplatz,Bundesweite Demonstration gegen Berufsverbote
Weg mit den antidemokratischen Berufsverboten! Grundrechte verteidigen!
Demoaufruf...
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