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Einführung
Seite 02Solidarität mit den Gefangenen aus Action Directe, Einführung
Seite 05„Es ist notwendig, an einige Wahrheiten zu erinnern...“, Regis
Schleicher vom 17. März 2004
Seite 07Dein Rhythmus gegen ihren Rhythmus, Brief von Georges Cipriani
von 1987
Seite 11Das ist: totale Isolation, Nathalie Menigon
Seite 14Chronik der Haftbedingungen, Zusammenstellung
Seite 17„Die Kritik muss uns kollektiv stärker machen“, Interview mit Jean-
Marc Rouillan (2001)
Seite 22Rückblick und aktuelle Einschätzung, Interview mit Joelle Aubron
(2001, Ausschnitte)
Seite 32Biografische Notizen zu Mitgliedern von Action Directe, von Joelle
Aubron
Seite 371977 - 1987: Chronologischer Abriss von Action Directe
Seit.1997, dem 10. Haftjahr von Nathalie, Joelle, Jean Marc und Georges, läuft in Frank-
reich eine Kampagne zur Freilassung von Nathalie. Sie hatte am 21.12.1996 einen Schlag-
anfall erlitten und ihre Situation war extrem zugespitzt. Im Frühjahr dieses Jahres, 2004,
die Entscheidung über ihren dritten Antrag auf Haftentlassung wegen Krankheit stand
bevor, erreichte uns die Nachricht, dass jetzt auch Joelle schwer erkrankt war und bei Jean
Marc Verdacht auf Lungenkrebs bestand.
Die Kampagne in Frankreich wurde sofort auf die anderen Gefangenen ausgeweitet und
die Freilassung aller Gefangenen aus Action Directe gefordert.
Joelle wurde jetzt, am 16. Juni 2004, aufgrund schwerer Erkrankung freigelassen.
Mit vielfältigen Aktionen gelang es der Kampagne auch in der Presse Niederschlag zu
finden. Kritische Artikel in Liberation und Le Monde erschienen zur Situation der Gefan-
genen aus Action Directe und zu ihren Haftbedingungen. Die Informationen machten
das brutale Gefängnisregime und die Gnadenlosigkeit der französischen Justiz deutlich:
an den gefangenen GuerillakämpferInnen - bis zum Ende, auch bei schweren Erkrankun-
gen - das politische Projekt, antiimperialistischer bewaffneter Kampf, zu bekämpfen.
Nachdem wir dieses Frühjahr von der neuen Situation der Gefangenen erfuhren, setzten
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