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Buenos Aires, den 14. September 1998
Erklärung des Internationalen Treffens für
die Politischen Gefangenen
Angesichts der ungerechten und schwerwiegenden Situation,
welche die politischen Gefangenen in der Welt quält,
den Verletzungen ihrer elementarsten Rechte, weil sie
Opfer widersinniger Urteile sind, die in keinster Weise
den einfachsten juristischen Prinzipien standhalten.
Und in einigen Fällen abgeurteilt von Richtern
ohne Gesicht, wie im Falle Perus.
Wir, die in Buenos Aires, Argentinien, vom 12. bis
14 September, versammelten Humanitären Organisationen,
die der Verteidigung der umfassenden Menschenrechte
verpflichtet sind, sind der Zielsetzung des Erfahrungsaustausches,
unter Einbeziehung der Aktualisierung von Informationen
und der Debatte von Arbeitsalternativen sowie weitere
Organisationen, die für die Politischen Gefangenen
kämpfen, nachgekommen.
Wir sind gleichfalls, ausgehend von der uns gemeinsamen
Realität, zu der Schlußfolgerung gekommen,
daß die Politik des Neoliberalismus mit dem Knast
- wenn nicht den Tod - jedwede Aktion unterdrückt,
die sich gegen der Plan von Hunger und Misere für
die Völker dieser Welt wendet.
Demzufolge haben wir unseren Willen bekräftigt
diese vielfältige Ungerechtigkeit anzuklagen und
die Umsetzung folgender Vorschläge verabschiedet:
- Angesichts von Notsituationen der Politischen Gefangenen
die höchste Wachsamkeit ("Roter Alarm") beizubehalten.
- Die Situation spezifischer Fälle, wie die
der Personen, die schwere, in vielen Fällen tödliche
Erkrankungen erleiden und sich in Haft befinden, wie
im Fall Chiles, Perus, Puerto Ricos, dem Spanischen
Staat usw., anzuklagen.
- Eine Delegation bestehend aus internationalen Organisationen
zu organisieren und nach Peru zu entsenden, um sich
dort für die 7.000 Politischen Gefangenen zu
verwenden.
- Eine organisatorische Instanz zu schaffen, welche
es den Anwälten unserer Organisationen ermöglicht
eine Arbeit über das Internationale Recht zu
initiieren.
- Das Internationale Treffen für die Politischen
Gefangenen, das in Berlin, Deutschland, im April 1999
stattfinden soll, zu fördern, dafür zu mobilisieren
und daran teilzunehmen.
- Koordination der Information.
- Es wurde ein fester Tag pro Woche für die
dauerhafte Kommunikation festgelegt. Zu versuchen
eine Website im Internet zu unterhalten, die es uns
ermöglicht die ganze Welt zu erreichen.
- Wir haben vereinbart den 10 Dezember als Internationalen
Tag des Kampfes für die Freiheit der Politischen
Gefangenen festzulegen.
FREIHEIT FÜR DIE POLITISCHEN GEFANGENEN!
Dolores Lopaz und Veronica Brito Castro, ODEP - Organización
de Defensa Popular (Chile) - Mikel Korta, Gestoras Pro
Amnistía (Pais Vasco - Espana) - Gabrielle Hanka,
Initiative Libertad (Alemania) - Teofilo Aparicuba,
Casa Andina de Solidaridad (Peru) - Dres. Aurea Rodriguez
und Luis Nieves Falcon, Comité Pro Derechos Humanos
de Puerto Rico (Puerto Rico) - Breno Altman, Maria Rodriguez
de Assis Azevedo und Estala Aranha, Comité por
la Liberación de los Presos Políticos
Internacionalistas (Brasil), Daniel Azevedo und Gabriel
Noronha Araujo, Conselho Estadual de Defesa Dos Dereitos
da Pessoa Humana (Brasil)- Gustavo Garcia, AFFAP (Estado
Espaniol) - Lilia Diaz Herrera, Rep. de las Prisoneras
de Chile (Chile) - Nenina Boulliet und Nelida Rodriguez,
Comisión Argenita por la Libertad de los Presos
Políticos (Argentina) - Carlos Zamorano, Graciela
Remblun, Hector Trajtemberg, Liga Argentia por los Derechos
del Hombre (Argentia) - Maria Baraldo und Carlos Orzaocoa,
Comissión Libertad a los Presos Polítzicos
- Cordoba (Argentia).
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