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Freiheit für alle politischen
Gefangenen weltweit!
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{Libertad_spezial}
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Jahresbericht 2000 des Verfassungsschutzes NRW
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Taufrisch aus dem Internet die Libertad-Jahresbilanz aus der Feder des VS: Zum wiederholten Male bekommt Libertad! ein eigenes Kapitel im VS-Bericht.
so oder so - infodienst PS: "Den Feind im Blick und die Sache im Herzen!" (Tageslosung, 17.4.01) Jahresbericht 2000 des Verfassungsschutzes NRW ({http://www.verfassungsschutz.nrw.de)} 3 Linksextremismus und -terrorismus 3.3 Antiimperialistischer Widerstand
3.3.1 Initiativkreis Libertad!
Die aus dem militanten RAF-Umfeld hervorgegangene Initiative »Libertad!« will über das Thema »Freiheit für alle politischen Gefangenen« und die Solidarität mit »Befreiungsbewegungen« ein internationales Netzwerk revolutionärer Kräfte aufbauen. Die Kampagne Libertad! hat ihre Bemühungen, die Beschlüsse der internationalen Arbeitskonferenz von April 1999 in Berlin umzusetzen, fortgesetzt. Zu diesem Zweck wurden drei zentrale Kommissionen geschaffen: »Agitation & Propaganda«, »Aktion & Bündnis« sowie »Internationale Zusammenarbeit«.
Sprachrohr der Kampagne ist die Zeitschrift »so oder so«. Neben dieser Schrift, von der bisher 7 auch über Internet abrufbare Ausgaben erschienen sind, hat Libertad! im Sommer 2000 das Magazin Nr. 2 mit dem Schwerpunkt Kolumbien und im August 2000 ein »so oder so« extra: »Kein Stammheim am Bosporus« herausgegeben. Neue Bündnisstrukturen sollen künftig durch die Gründung von Orts- und Regionalgruppen entstehen.
Libertad! versucht über eine breit angelegte Berichterstattung das gesamte linke Spektrum zusammenzuführen. Die Autoren weisen wiederholt darauf hin, dass die gemeinsame Solidarität der radikalen Linke das entscheidende Mittel im Kampf gegen die staatliche Repression sei.
Diese Herangehensweise stößt auf positive Resonanz im linksextremistischen Spektrum. So fand sich unter Führung der Kampagne Libertad! ein bundesweiter Koordinierungskreis zum »5. Bundesweiten Aktionstag für die politischen Gefangenen« am 18. März 2000 unter dem Motto »Solidarität gegen staatliche Unterdrückung« zusammen. Er rief gruppenübergreifend auf zur Solidarität mit dem antifaschistischen und dem Anti-Atom-Widerstand, mit den Gefangenen von RAF, RZ und AIZ, mit Mitgliedern und Sympathisant/innen von PKK, DHKP-C und anderen Exilorganisationen und Vereinen, mit Mumia Abu Jamal und Abdullah Öcalan.
Internationale Kontakte wurden durch mehrere Delegationsreisen vertieft, u.a. in den Südosten der Türkei zur PJKK (Partei der werktätigen Frauen Kurdistans) und nach Kolumbien zur FARC-EP (Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens-Volksheer), die auch an der Arbeitskonferenz in Berlin teilgenommen hatte.
Beispielhaft für die internationale Solidaritätsarbeit steht auch die anlässlich des Nationentages der Türkei auf der EXPO 2000 am 19. August 2000 durchgeführte Aktion. 11 Personen verteilten auf dem EXPO-Gelände Libertad!-Flugblätter: »Isolationshaft ist Folter - Kein Stammheim am Bosporus!« und skandierten Parolen. Im Weiteren veröffentlichte Libertad! auf ihrer Internet-Homepage eine gemeinsame Erklärung der Solidaritätsorganisationen Gestoras pro Amnistia (Baskenland), Libertad! (Deutschland), Loisde (Irland), Addameer (Palästina) und Network for social and political rights (Griechenland) unter dem Titel: »Solidarität mit den politischen Gefangenen in der Türkei!«
Suchwörter: Libertad : LfV NRW
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© Libertad!
Dokument veröffentlicht am 17.04.2001 um 13:51 Uhr durch OnlineRedaktion
zuletzt geändert am
29.04.2006 - 11:19
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