Freiheit für alle politischen
Gefangenen weltweit!
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Auszug aus dem Bericht 1999 des Bundesamtes für Verfassungsschutz
Amtliches zu Libertad!
Was der Verfassungsschutz herausgefunden hat....
Auszug aus dem Bericht 1999 des Bundesamtes für Verfassungsschutz
"2. Sonstige militante Linksextremisten
Die neben den militanten Autonomen zweite Strömung gewaltbereiter Linksextremisten umfasst Gruppen und Einzelpersonen, im Wesentlichen Aktivisten aus ehemals der "Roten Armee Fraktion" (RAF) nahestehenden Strukturen, die den Einsatz für "politische Gefangene" sowie die Unterstützung des militanten "Befreiungskampfs" der PKK als Aktionsschwerpunkte sehen.
Aktionsschwerpunkte: "Gefangenenfrage"
Der in diesem Bereich seit Jahren aktivste Zusammenhang ist die Initiative "Libertad!", in der sich u. a. Angehörige der Frankfurter Gruppierung "Kein Friede" engagieren. "Libertad!" sieht in der "Gefangenenfrage" den Ausgangspunkt zum Aufbau eines internationalen Netzwerks revolutionärer Kräfte. Diesem Zweck diente eine von "Libertad!" mitinitiierte internationale Arbeitskonferenz "Befriedung oder Befreiung? Perspektiven internationaler Solidarität" vom 1. bis 5. April in Berlin. Ein Mitglied des Organis ationskomitees der Konferenz schrieb dazu: "Eine zu entwickelnde internationale Bewegung für die Freiheit der politischen Gefangenen, gegen Folter, Verschwindenlassen, staatliche Repression wird nicht jenseits gesellschaftlicher Widerstandsprozesse existieren. … Die Organisierung muß konkret angepackt, inter-national politische Handlungsfähigkeit aufgebaut werden." ("Angehörigen Info" Nr. 219 vom 16. April 1999) Die Zeitung "So oder So", die ursprünglich nur als Forum zur Vor- und Nachbereitung der Konferenz gedacht war, widmete "Libertad!" im Sommer 1999 zum eigenen Sprachrohr um. Im Juni erschien die vierte Ausgabe der unregelmäßig herausgegebenen Publikation - erstmals mit dem Untertitel "Zeitung der Kampagne Libertad! für internationale Zusammenarbeit und Solidarität für die Freiheit der politischen Gefangenen weltweit"."